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Kvesic kehrt zurück REUTLINGEN. Am 21. August war es, als für die Kicker der SG Reutlingen das »Abenteuer Bezirksliga« begann. Doch nach der Euphorie durch die gewonnenen Relegationsspiele setzte es gleich zum Auftakt einen herben Dämpfer. Gegen den SSV Reutlingen II, einen der Mitfavoriten um die Meisterschaft, geriet das Team um Meistertrainer Ralf Luik mit 1:6 (1:2) sofort unter die Räder. Doch inzwischen sieht die Lage in Orschel-Hagen besser aus: Denn »bis auf die Partie gegen den SSV waren wir in jedem Spiel mindestens gleichwertig«, weiß Luik über den bisherigen Saisonverlauf. Und der liest sich für den Neuling nach 16 Spielen nicht so schlecht, denn es stehen nach sechs Siegen, vier Remis und sechs Niederlagen insgesamt 22 Punkte zu Buche. Durch das um ein Tor bessere Torverhältnis löste man sogar den FV Bad Urach als besten Neuling ab. Am Samstag geht es nun zum Rück spiel gegen den SSV. »Wir gehen mit großer Freude in die Partie«, berichtet Luik. Unter Druck sieht er sein Team beim SSV nicht. »Wir können ganz befreit aufspielen, denn wir haben nichts zu verlieren. Druck haben wir absolut nicht«, so der Trainer. Dennoch will man »auf jeden Fall etwas mitnehmen«, stellt er klar. Quelle: Reutlinger General Anzeiger
Doch plagen die SG vor dem Spiel beim SSV, wie schon in den letzten Wochen, große Personalsorgen. »Wir pfeifen personell aus dem letzten Loch«, klagt Luik und zählt auf, auf wen er alles verzichten muss: Sven-Ingo Sorg, Stefan Vollmer, Sascha Koll, Simon Döllinger und Benjamin Stähle fallen definitiv aus. »Da müssen wir durch«, will Luik diese Tatsache aber nicht zu hoch hängen. Aber es veranlasste die Verantwortlichen trotzdem dazu, noch mal zu handeln: So werden nach der Winterpause mit Tilo Wagner (TSV Sondelfingen), Volker Maus (aus dem Kieler Raum) und Zvonimir Kvesic (Croatia Reutlingen) drei neue Spieler das SG-Trikot tragen. »Die Neuzugänge haben sich einfach so ergeben«, gesteht Luik. Aber gerade die Rückkehr Kvesics, der schon bis 2008 bei der SG war, dürfte einem Paukenschlag gleichkommen. Dran war man an ihm schon länger. »Wir wollten ihn eigentlich schon zu Saison beginn haben«, verrät Luik. Nun hofft er, dass die SG nach der Winterpause »Zvonimirs neue Heimat wird«.Einfacher wird das Spiel für die SG aber nicht, denn auch SSV-Trainer Peter Kaschuba peilt drei Punkte an. »Wir wollen mit aller Macht mit einem Sieg in die Winterpause«, so der SSVler. Doch derzeit läuft »nicht alles Rund« an der Kreuzeiche. »In K’furt hätten wir nie verlieren dürfen«, ärgert er sich. Und auch vom Ziel Aufstieg ist man fünf Punkte entfernt. Da sieht Kaschuba Redebedarf. »Die Trainingsbedingungen sind nicht optimal und die Beteiligung auch«, klagt er. Beispielsweise könne man kaum Standardsituationen trainieren. »Das hat uns bislang sicherlich auch Punkte gekostet. Da müssen wir dran arbeiten, um Mössingen noch einholen zu können«, gibt er aber noch lange nicht auf. |